Montag, 14. August 2017

Mein erster Arbeitstag

Am Abend vor meinem ersten Arbeitstag war ich wahnsinnig nervös. Und das kam nicht von ungefähr! Ein Wachmann wollte mich nicht reinlassen, weil mein Ausweis nicht fertig war. Einige meine neuen Kollegen kamen hin und fingen an, das zu klären. Um 8.00 Uhr (die Zeit, wenn der Unterricht beginnen sollte) war ich nach wie vor noch da unten. Nach noch zehn Minuten kam ich doch in meinen Raum, wo alle meine Studenten auf mich warteten. Ab sofort war alles in Ordnung. Sowohl meine Kollegen als auch meine Studenten waren nett und verständnisvoll. Aber der Tag ist mir in komischer Erinnerung geblieben. Nach dem Unterricht hatten wir eine Teambesprechung mit den anderen Kollegen. Anschließend löste ich die bürokratischen Fragen mit der Sekretärin. Insgesamt war der erste Tag zwar anstrengend, aber er endete gut.    

Sofya Kulygina


Mein neuer Beruf

Seit 3 Jahren habe ich eine neue Ausbildung abgeschlossen. Ich wurde Russischlehrerin. Meine Studenten sind Ausländer, die aus verschiedenen Staaten kommen. Die meisten sind Italiener. Ich erinnere mich an  meinen erster Tag als Russischlehrerin mit einem Australier. Ich wunderte mich darüber, dass er die russische Grammatik gut kannte und viele Worte lernte, aber er konnte nicht sprechen. Ich verstand nicht warum das war. Dann beobachtete ich ein gleiches Problem bei vielen anderen meinen Studenten. Anschliessend kam ich dahinter, dass die schwierigsten Dinge im Sprachstudium die Aussprache und die korrekte Intonation sind. Und sowohl die Grammatik als auch den Wortschatz kann man ohne Mühe lernen. 

Dienstag, 8. August 2017

Praktikum von B. Böhle im Kindergarten

Benjamin Böhle machte ein Praktikum in unserer Kinder-Tagesstätte. Das Arbeitsklima war sehr freundlich und gefiel ihm sehr gut: er konnte alle Kollegen duzen. Herr Böhle übte verschiedene Aktivitäten mit den Kindern aus: z.B. aßen sie, sangen, lasen und gingen im Garten spazieren. Leider war sein Einkommen sehr niedrig: er könnte in Zukunft besser bezahlt werden.

KiTa-Leitung: Margarita, Elena, Lena, Sofia

Vermerk über das Praktikum in der KiTa

Benjamin Böhle machte ein Praktikum im Kindergarten. Es dauerte eine Woche lang, Herr Böhle bewährte sich als ein guter Erzieher. Er half seinen Kollegen und war freundlich und zuverlässig. Der Praktikant konnte sich sehr gut mit den Kindern vertragen.

KiTa-Leitung: Karina und Anna

Mein Praktikumsbericht im Kindergarten

Die Arbeit gefiel mir sehr. Sie machte mir Spaß. Ich arbeitete mit den Kindern gern. Besonders gut gefiel mir, dass ich nicht nur selbstständig, sondern auch im guten Arbeitsklima mit Kolleginnen arbeiten konnte. Ich würde mich in diesem sozialen Bereich ausbilden. Aber es wäre schön, wenn diese Arbeit besser bezahlt würde.

Benjamin Höhle

Autorinnen: Polina, Ludmila, Sonia, Julia

KiTa-Praktikum von Benjamin Böhle

Benjamin Böhle absolvierte ein Praktikum in unserer Kinder-Tagesstätte. Er half uns sehr mit dem Musikunterricht. Er spielte mit den Kindern gern. Immer hatte er gute Laune. Jeden Tag ging er mit den Kindern spazieren und gab das Mittagessen. Er war sehr ordentlich, immer pünktlich und verantwortlich. Leider kann man den Erziehern kein größeres Gehalt zahlen, deshalb bleibt er wahrscheinlich nicht bei uns.

KiTa-Leitung:
Anna, Olga, Julia, Luba

Samstag, 22. Oktober 2016

"Momo" von Michael Ende



Es gibt viele verschiedene Geschichten, einige drängen uns zu Handlungen, andere -
spiegeln die Eigenschaften des nationalen Lebens wider.
Aber heute, möchte ich über ein Werk sprechen, das zweifellos tief auf  die Seele wirkt. Es lässt zudem an das Gute glauben, gibt einem Hoffnung und Kraft in einer schwierigen Lebenssituation nicht aufzugeben, das Buch "Momo" von Michael Ende.

Zunächst ein paar Worte über den Autor:
In der Stadt Garmisch-Partenkirchen, Deutschland, in der Familie des Malers Edgar Karl Ende und der Physiotherapeutin Louise Ende wurde am 12. November 1929, Michael Ende geboren.
Mit 17 Jahren, begann der künftige Schriftsteller ein unabhängiges Leben, getrennt von den Eltern. Er schrieb mehrere Gedichte und Theaterstücke, die er im Jahr 1947 auf die Bühne der Münchner Schule gebracht hat.
Bevor seine Bücher internationale Anerkennung erhalten hatten, lernte Michael Ende in einer Schauspielschule, dann arbeitete er als Schauspieler, Schriftsteller im Theater, als auch Filmkritiker und Direktor des Nationaltheaters in München.
Im Jahr 1986 schrieb er das Buch "Momo", das die Geschichte eines erstaunlichen Mädchens darstellte.
Genau darüber möchte ich Ihnen heute erzählen…

Es gab einmal schöne Städte mit eleganten Türen, breiten Straßen und gemütlichen Gassen. Nun bestehen diese Städte nicht mehr, nur die Trümmer sind  zu sehen. In einem der zerstörten alten Amphitheater wohnte ein Mädchen namens Momo. Es war sehr klein und dünn, Momo hatte Jet-schwarze Locken, die funkeln -dunklen Augen und ständig schmutzige Füße, weil Momo immer barfuß lief.
Die Familien, die in der Nähe lebten, wollten, dass ihre Trümmer zu einer richtigen Heimat werden, dazu meinten sie, das Kämmerchen solle wenigstens gemütlich eingerichtet werden.
Ihr Haus war immer voller Besucher unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Berufe. Wenn jemandem etwas passierte,  kamen sie immer zu Momo. Warum zu ihr? Sie wusste doch, wie man zu hört.
Was am wichtigsten war - sie konnte einen Rat geben, jedem Menschen die Hoffnung wieder geben.
Einmal erschienen in der Stadt, wo Momo und ihre Freunde lebten, Graue Herren. Das Hauptziel der Grauen Herren war, die menschliche Zeit in Anspruch nehmen. Sie forderten, Treffen mit Freunden in einem Café, Reflexionen am Fenster, weil das fließend Zeitverschwendung ist! Es gab eine Gruppe von Leuten, die ihre Zeit in einer Bank  wie Geld anlegten. Keine diese Anleger kannte Momo, aber Момо wusste über sie Bescheid und wollte ihnen helfen.  So ging Momo zu einem Meister der Zeit, auch als Meister Hora bekannt.
Er sagte  ihr, dass jedes Herz seine eigene innere Uhr hat. "Das Herz des Menschen ist gegeben Zeit wahrzunehmen. Wenn die Zeit nicht wahrgenommen ist, wird das Herz ebenso verloren wie die Farbe für die blinden“. Mit seine Hilfe  konnte Momo die Zeit  den Menschen  zurückgegeben.
Ich denke, dass dieses Buch nicht nur für Kinder geschrieben wurde, sondern auch für Eltern. Ich meine, dass dieses Märchen mir etwas beigebracht hat, und zwar, dass die Zeit - das größte Geheimnis und der wertvollste Schatz ist, den jeder hat, aber trotzdem darüber kaum nachdenkt. Menschen haben Zeit in den Kalendern und auf der Uhr fixiert, aber die Zeit wohnt im Herzen. So ist das Leben.

Lena Rodionowa